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Normaler Betrieb bis Freitag 22.Dezember 2017 17:30 Uhr
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Zeitungsartikel Zürcher Oberländer

http://zueriost.ch/bezirk-hinwil/durnten/eine-frau-bringt-in-duernten-landys-auf-vordermann/897223

Eine Frau bringt in Dürnten «Landys» auf Vordermann

Die gebürtige Baselbieterin Anna Oetiker repariert in ihrer 4x4-Manufaktur Landrover der Marke Defender, die Fans aus der ganzen Schweiz zu ihr nach Dürnten bringen.





Es riecht nach Motorenöl, nach Reinigungsmitteln und Diesel. Und nach Staub. Wenn Anna Oetiker in ihrer Garage steht und die Geländewagen repariert, die ihre Kunden aus der ganzen Schweiz nach Dürnten bringen, dann fällt der Staub von den Autos auf den Boden und färbt ihn beige. Und wenn der Staub den Weg in ihre Nase findet, bekommt sie regelmässig einen Niesanfall.

Manchmal ist es auch Sand, der in der Nase kitzelt. «Wenn der Sand mal im Wagen drin ist, im Armaturenbrett, in der Verkleidung, im Leiterrahmen, dann bringt man ihn nie mehr raus», weiss Oetiker. Dann vermischt sich der Dreck der Schweizer Strassen auf dem Boden der Werkstatt mit Sand aus der Sahara, aus Südamerika oder der Wüste Gobi.





Früher wollte sie Schneiderin werden

Anna Oetiker, im Juni 40 geworden, ist seit kurzem Herrin über die 4x4-Manufaktur an der Bubikonerstrasse und repariert Autos, seit sie 16 Jahre alt ist. «Ich besuchte in Basel die Steiner-Schule, aber nach nach neun Jahren hat es mir dort gestunken. Ich wollte etwas Praktisches machen», erinnert sich die gebürtige Baselbieterin. Durch zwei Kollegen, die eine Automechaniker-Lehre machten, kam sie per Zufall auf den Geschmack. Dabei hatte sie als Kind mal Schneiderin werden wollen wie ihre Mutter, erzählt sie. Und grinst über das ganze Gesicht, weil sie den Gedanken so lustig findet. Eine Nähmaschine sucht man an ihrem jetzigen Arbeitsort vergeblich. Dafür steht neben einer Dose Schmierfett auf dem grünen Schubladenstock ein Bremsenreiniger und ein Silikonspray, und auf der Werkbank liegen Ersatzteile und allerhand Schraubenschlüssel.

Die langen, dunkelbraunen Haare zu einem Zopf geflochten, steht Oetiker an diesem Morgen da, in einer blauen Latzhose. Ohne Schminke, dafür mit verschränkten Armen und ölverschmierten Händen: Gerade noch war sie damit beschäftigt, an einem Defender der Marke Landrover die Antriebswellen der Vorderachse zu ersetzen.



Auch die Schwester ist mit an Bord

Als junge Frau zog sie für einen Job bei einem Wetziker Autoimporteur von Muttenz nach Wetzikon. Danach reparierte und optimierte sie viele Jahre lang bei ihrem früheren Arbeitgeber in Dürnten Landrover. Als die Firma ihren Standort wechselte, entschied sie sich, zu bleiben – und machte sich im März dieses Jahres an der bisherigen Adresse selbstständig. Mit an Bord sind ihre grössere Schwester Miriam, die sich um die Administration kümmert und oft Zmittag für alle kocht, und Matthias Weder. Der Automechaniker hilft ihr dabei, die kultigen Geländewagen, die von Fans überall in der Welt liebevoll «Landy» genannt werden, aufzurüsten und wieder auf Vordermann zu bringen. Vor 70 Jahren waren diese erstmals über schlammige Feldwege in Grossbritannien gerumpelt, und bis 2016 wurden mehr als 2 Millionen Fahrzeuge produziert. Ende Januar letzten Jahres wurde die Produktion eingestellt.

«Der Defender ist eigentlich ein robustes Fahrzeug, an dem nicht viel optimiert werden muss», sagt Oetiker. Die Hombrechtikerin ist längst selber vom «Landy»-Virus befallen: Nicht weniger als vier Exemplare besitzt sie heute, und alle haben einen eigenen Namen: «Christine», «Schatzi», «Discotussi» und «Boscolino». Trotz der unverwüstlichen Seele der Geländewagen hat die Automechanikerin seit dem ersten Tag ihrer Selbstständigkeit genug Arbeit für das ganze Team. «Es gibt zum Glück genug Leute im ganzen Land, die noch einen Defender zu Hause haben», sagt Oetiker. Es sei ein nettes «Völkli»: Unter ihnen gebe es Ärzte, Banker, aber auch Gartenbauer und Bauarbeiter. «Während der eine mit ihm in der Stadt einkaufen fährt, nutzt der andere ihn für die Arbeit auf dem Land, und der Dritte reist mit ihm um die Welt. Alle verbindet ein ganz bestimmtes Lebensgefühl.»


Kunden aus dem Welschland und dem Wallis

Dass kein «Landy» aussieht wie der andere, ist für Oetiker ein Glück: Abgesehen davon, dass sie sich um Service und Reparaturen kümmert, kommen die Kunden auch wegen technischen Änderungen und Anbauten zu ihr. Einige benötigen eine Seilwinde, um sich selber aus dem Sumpf hieven zu können, andere einen Zusatztank, grössere Reifen oder Zusatzscheinwerfer. Ein Problem sind diese Spezialwünsche für Oetiker nicht. «Ich sorge dafür, dass die ‹Landy›-Fahrer auf ihrer Reise möglichst autonom sein können, dass sie keine Tankstelle und keine Steckdose brauchen und wieder heil nach Hause kommen.»

In der «Landy»-Szene ist Oetiker inzwischen bestens bekannt. Ihre Kunden kommen sogar aus dem Welschland oder dem Wallis nach Dürnten, wenn andere Garagen nicht mehr weiterwissen. Aufgrund der enormen Belastung der Wagen auf Reisen kann unterwegs trotzdem immer wieder etwas passieren. Auch Anrufe bekommt Anna Oetiker deshalb aus der ganzen Welt: «Ich habe am Telefon schon relativ viele Probleme gelöst», sagt sie und lacht. «Ich bin dann quasi die letzte Rettung für diese Leute.»


Halb Afrika bereist

Die Mechanikerin kennt die Bedingungen, denen ein Fahrzeug in der Wüste gerecht werden muss, und die Probleme, die unterwegs auftauchen können, aus eigener Erfahrung. Mit einem ihrer «Landys» hat sie selber viele mehrwöchige Reisen unternommen, vor allem in Afrika: Sie kurvte mit ihm in Tunesien herum, in Marokko, Libyen, Uganda, Ruanda, Burundi, Sambia, Kenia, Botswana und Südafrika. «Ich liebe es, im Sand zu fahren», sagt sie. Oft reiste Oetiker denn auch als Mechanikerin im Auftrag von Reiseveranstaltern mit.

Seit sie ihr eigenes Geschäft hat, ist das Verreisen schwieriger geworden. Im Moment will sich Oetiker vor allem um ihre Firma kümmern. Dass es mit der Selbstständigkeit geklappt hat, macht sie glücklich und stolz. «Um mich in dieser Domäne zu beweisen, musste ich als Frau immer mehr leisten als ein Mann», sagt sie.


Schon ganz am Anfang, in der Lehre, sei es hart gewesen. So hart, dass sie fast aufgegeben hätte. «Die Jungs verschmierten das Männerklo mit Lippenstift und behaupteten, dass ich es war. Und wenn ich selber auf die Toilette musste, zogen sie den Temperatursensor im Motor raus. Der Motor fing also an zu kochen, und das Kühlwasser lief aus. Wenn ich von der Toilette zurück kam, musste ich zuerst den Boden aufwischen», erzählt Oetiker. Noch als sie fast 30 war, hätten die Leute in der Garage sie gefragt, was sie hier mache. Heute ist sie froh, im Beruf geblieben zu sein. «Für mich war das der richtige Weg.»



Der Monatshöck im Oktober von Landrovers of Swizterland

findet am 27. in unseren Räumen Statt

Infos findest du unter: http://www.lros.ch/agenda/kalender/event-details/?tx_maagagenda_pi1%5Buid%5D=144&cHash=1b9dcc316...

wir freuen uns auf zahlreiche Besucher.


Eröffnungsfeier 4x4manufaktur

Am Samstag 10. Juni 2017 durfte ich mit Freunden und Kunden die Eröffnung meiner Firma feiern. Alle von ihnen haben in irgendeiner Weise etwas dazu beigetragen und/oder  etwas schönes, witziges oder feines mitgebracht. 

Leider konnte ich nicht alle meine Bekannten, Freunde und Kunden dazu einladen, ich schätze euch aber alle sehr.
Danke an alle !!


Revision 100% Sperre

Beim Oelwechsel Späne in der Vorderachse gefunden.  100% Sperre von  ARB zerlegen und Ursache suchen. Einstellscheibe von Pignon hat sich zerlegt.
Im gleichen Zug undichten Druckring  (da die Leitung zu kurz geworden ist) und alle Lager ersetzen.


Bilder aus der Werkstatt

14.Mai 2017


Eröffnung

10.April 2017
Die 4x4manufaktur hat am Wochenende die Werkstatt in Dürnten bezogen.
Wir freuen und auf euch!